Rosmarin – Rosmarinus officinalis

Der Rosmarin ist Art aus der Familie der Lippenblütler. Er darf eigentlich in keinem Garten fehlen. Abgesehen von vielen anderen Nutzungsmöglichkeiten ist er ein wahrer Bienenfreund.

Beschreibung & Merkmale

Der Rosmarin ist ein immergrüner, buschig verzweigter Strauch, duftet intensiv aromatisch und erreicht eine wuchshöhe von 0,5 bis 2 Meter.

Seine Äste sind braun und meist aufrecht , wobei ältere Äste eine abblätternde Rinde haben. DIe Blätter sind gegenständig und etwa 10 bis 40 mm Lang und 1,5 bis 3 mm Breit. An der Oberseite sind sie tiefgrün und runzelig und mit einer dicken Epidermis überzogen. An der Blattunterseite hingegen sind sie weiß- bis graufilzig behaart. Die Ränder sind nach unten umgerollt, wodurch das Blatt vor Austrocknung geschützt wird.

Rosmarinus officinalis kann das ganze Jahr seine lila Blüten bilden. Die zwei Staubblätter ragen weit aus der Blüte heraus.

Rosmarin Blüte Rosmarinus officinalis Kanaren Teneriffa Gran Canaria Fuerteventura Kanarische Inseln

Verbreitung & Vorkommen

Rosmarin wächst im westlichen und zentralen Mittelmeerraum wild. Z.b. beheimatet er die Küstenregionen von Portugal bis zum Ionischen Meer. Er wird ebenfalls im östlichen Mittelmeergebiet und am Schwarzen Meer kultiviert und tritt manchmal verwildert auf.

Standort

Rosmarinus officinalis bevorzugt sonnige, trockene und kalkreiche Standorte. Er ist anfällig für andauernde Nässe und gedeiht bei Trockenheit besser. Er mag außerdem humusreiche, durchlässige Erde.

Salbei eignet sich als Nachbar in einer Mischkultur.

Vermehrung

Man kann Rosmarin sehr einfach über Stecklinge vermehren, Bei warmen Temperaturen geht es auch über die Samen. Die Keimdauer beträgt etwa 4 Wochen. Zwar ist er ein Lichtkeimer, sollte aber etwa 5 bis 10mm unter die Erde ausgesäht werden.

Verwendung

Küche

Für mich ist er vor allem in der Küche wichtig um Suppen und EIntöpfe zu würzen. Auch bekannt sollten Rosmarinkartoffeln sein. Zudem kann man damit Rosmarinbutter machen. Er ist ebenfalls Bestandteil der Kräuter der Provence.

Duftpflanze

Allerdings wird er auch als Duftpflanze genutzt, So kommt er in Parfümen wie zum Beispiel dem Kölnisch Wasser vor.

Heilkunde

Als Teeaufguss für die innerliche Anwendung wirkt er Kreislaufanregung, gegen Blähungen, anregend bei der Blutzufuhr zu den Unterleibsorganen und der Bildung von Magen- und Darmsaft, galle- und harntreibend und als Appetitanreger.

Bei äußerlich Anwedung wirkt Rosmarin durchblutungssteigernd und wird beispielsweise in Bädern sowohl bei Kreislaufschwäche, Durchblutungsstörungen als auch bei Gicht und Rheuma gebraucht. Er wirkt als Badeaufguss desinfizierend und fördert den Heilungsprozess bei infizierten, schlecht heilenden Wunden.

Rosmarinöl hat eine stark antiseptische Wirkung.

Ein Aufguss aus Rosmarin hat eine antimykotische Wirkung auf verschiedene Schadpilze wodurch er als hauseigenes Pflanzenschutz- bzw. -stärkungsmittel eingesetzt werden kann.

Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Rosmarin

https://www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Rosmarin.html

https://www.apotheken-umschau.de/heilpflanzen/rosmarin

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